Mit diesen zusammengetragenen Informationen konnte erstmalig aufgezeigt werden, wie umgreifend das Problem mit rechten Securityfirmen in Chemnitz ist. Firmen, die Neonazis einsetzen, zu bitten, keine Neonazis bei den eigenen Events zu beschäftigen, beschönigt das Problem nur. Wenn bei den Akteuren in der Stadt Chemnitz, insbesondere vor dem Hintergrund des Kulturhauptstadtjahrs, im Bereich der Beschäftigung von Securityunternehmen kein Umdenken stattfindet, wird das Problem weiterhin fortbestehen. Diese Veröffentlichung bietet eine Argumentationsgrundlage. Niemand kann mehr behaupten, von nichts gewusst zu haben. Wer an einer Lösung interessiert ist, muss jetzt ins Handeln kommen, Druck aufbauen, sich selbstkritisch hinterfragen und Missstände offen anprangern. Ein Vertrauen auf die verkrusteten Strukturen alteingesessener Unternehmen wird einer großen Anzahl Chemnitzer Neonazis weiterhin ein Auskommen in sicherheitsrelevanten Bereichen liefern.
